Vom Tropen- in den Großstadtdschungel
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Unsere Reise fuehrte uns aus dem angenehm temperierten Hochland in den heiss-stickigen Regenwald: Taman Negara, der aelteste tropische Regenwald der Erde, stand auf dem Programm. Wie immer begann unsere Erkundung des neuen Lebensraumes mit dem Aussteigen aus dem Bus und der Suche nach einem Zimmer. Ausnahmsweise verrate ich euch aus gegebenem Anlass dazu ein paar interne Details. Nachdem wir unser immenses Gepaeckarsenal zu den ersten Herbergen geschleppt hatten, fiel das erste Hotel schonmal wegen voellig ueberzogener Preisvorstellungen raus (25 EUR fuer eine Nacht - wir sind doch nicht in Deutschland!!!). Die naechste Alternative bestand aus einer Baracke, die als Bezeichnung nur ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift “Internet & Hostel” trug. Prima, same procedure as every day: einer bleibt kurz bei den Klamotten (diesmal ich), der andere laesst sich das Zimmer zeigen und bildet sich eine Meinung (diesmal Maik). Als Maik nach ca. 30 Sekunden mit hochgezogenen Augenbrauen, einem angedeuteten Laecheln auf den Lippen und dem Ausspruch “Definitiv nicht Zeltlagerstandard!” wieder zurueckkam, war die Entscheidung gefallen: hier sind wir richtig! Der Preis hielt sich mit etwa 5 EUR pro Nacht auch in Grenzen; als ich das Zimmer und erst recht das Badezimmer sah, wurde schnell klar, wie dieser konkurrenzlos guenstige Preis erreicht werden kann: man ueberlasst das Biotop einfach sich selbst. Letzten Endes sahen wir tatsaechlich im Klo und drumherum mehr exotische Kreaturen (Kroete im Klo, Riesenspinne hinterm Spuelkasten, Riesenmotte an der Wand (und spaeter im Klo) und ein Riesengecko an Maiks Bein) als im Dschungel selbst und die Angst vor krabbelnden Viechern nachts war auch echt und im Preis inbegriffen. Was will man mehr?
Eigentlich hatten wir vor, an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf Trekkingtour in den Dschungel zu gehen. Dieser Plan wurde jedoch am ersten Tag schon von einem Ereignis mit fast tragischem Ausgang zerschlagen: wir hatten uns fuer den 4-Stunden-Einsteiger-Pfad entschieden, der u.a. ueber die laengste und hoechste Dschungel-Haengebruecke der Welt fuehrt! Bis dahin war auch alles wunderbar, die Sonne schien, es war unglaublich heiss, die Bruecke machte ne Menge Spass und wir waren guter Dinge. Allerdings lagen noch etwa 3 Stunden Fussmarsch und einige Meter Hoehenunterschied vor uns, dessen Auswirkungen auf unsere Bowling-gestaerkten Koerper wir definitiv um Laengen unterschaetzt hatten. Am Ende ueberlebten wir beide knapp und entkamen dem Tod durch Verdursten um ein Haar; Maik kippte sich den ersten Liter Wasser ueber den Kopf und beschwerte sich dann tatsaechlich schon nach den ersten lebensrettenden Schluecken ueber die miserable Qualitaet des kuehlen Nasses - unglaublich, aber wahr! Alles in Allem ein grosser Spass, allerdings waren wir nach diesem Tag absolut am Ende und entschieden uns in geheimer Wahl einstimmig dafuer, die beiden folgenden Tage nicht mit Wandern zuzubringen.
Weitere Highlights waren eine Rafting-Tour im Holzboot, von der euch allerdings nur Maik berichten kann, und die Night-Safari auf der Ladeflaeche eines Pickups. Leider sahen wir nur ein paar Kuehe, einen kleinen Vogel und eine Eule, aber dafuer boten uns die beiden Guides bei einer Pause noch ein Erlebnis der besonderen Art: nachdem der fuer die Dschungel-Beleuchtung zustaendige Guide vom Dach gestiegen war, legte er seinen 500W-Strahler, der uebrigens direkt mit an die Autobatterie angeklemmt war, scheinbar gedankenlos auf dem Fahrersitz ab. Dieser reagierte nach einigen Minuten mit einem atemberaubenden Gestank und einem beeindruckenden, ca. 10 cm tiefen, Brandloch in der Mitte der Sitzflaeche. Nachdem das Feuer mit Hilfe von Maiks Trinkwasservorraeten geloescht war, gab es noch eine fuer deutsche Verhaeltnisse ausserordentlich gemaessigte Diskussion zwischen Fahrer (+Autobesitzer?) und Beleuchter, bevor es wieder zurueck in unseren Guesthouse-Privatzoo ging.
Die naechste Station fuehrte uns an die Ostkueste Malaysias, genauer gesagt in die Kuestenstadt Kuantan. Ich freute mich, nachdem wir das Badezimmer am letzten Tag nicht mehr zu betreten wagten, besonders auf eine 1A-Dusche in unserem Hotel. Dieses war auch schnell gefunden, Maik sprintete mit dem Zimmerschluessel die Treppen hoch und kam mit den Worten: “Ich kann das nicht allein entscheiden. Von mir aus ist es OK, aber wenn du das Badezimmer siehst, bekommst du einen Anfall.” Er hatte nicht zuviel versprochen. Natuerlich nahmen wir das Zimmer, welches tatsaechlich nicht nur einen grossen Aufenthaltsraum und sogar 3 Betten, sondern auch ein originalgetreu erhaltenes Badezimmer aus den Anfaengen des letzten Jahrhunderts zu bieten hatte. Vorteil: man konnte in der Dusche, die eine Badewanne war, nicht ausrutschen, da der Rost und die Kalkablagerungen unter den Fuessen eine versehentliche Horizontalbewegung unmoeglich machten, top!
Der Strand von Kuantan konnte sich sehen lassen: traumhaft weisser Sand (importiert), schoene Palmen (vor kurzem gepflanzt) und ein McDonalds direkt am Beach. Wir schnappten uns mit inoffizieller Genehmigung des netten Kuechenpersonals eine der Strandliegen des Hyatt Hotels und genossen die Sonnenstrahlen. Nach diesem kurzen Zwischenstopp hatten wir dann die Ehre, uns am lokalen Busbahnhof zwischen ca. 30 Busanbietern entscheiden zu muessen, die alle ganz heiss darauf waren, uns in die Hauptstadt - nach Kuala Lumpur - zu fahren. So eine Konkurrenz hat man in Deutschland noch nicht gesehen! Und die Qualitaet der Busse ist 100%ig, was hat MB bloss falsch gemacht?
In Kuala Lumpur und der netten, fensterlosen Zelle im “Wheeler’s Guesthouse” angekommen, regte sich in Maik nach langer Abstinenz endlich wieder der Unternehmergeist und er feilschte mit den Strassenhaendlern in Chinatown, was das Zeug hielt. Anzubieten hatten die endlich mal wieder so richtig aufdringlichen Verkaeufer alles vom neusten “Star Wars”-Film auf DVD bis zur Rolex fuer 5 EUR, natuerlich alles Originalware! Die Skyline der Stadt ist unglaublich, den Vergleich zu irgendwelchen deutschen Staedten braucht man da gar nicht erst anfangen - sowas gibt es in good ol’ Germany definitiv nicht! Die Shopping-Malls uebertrafen unsere kuehnsten Vorstellungen und die dort ansaessigen Buchlaeden hatten mehr Buecher zu bieten als Amazon (fast). Das Erstaunlichste aber: man denkt die ganze Zeit, dass es 4. Advent oder 23. Dezember sein muss, denn jede Mega-Mall ist proppevoll. Egal ob Edeljuwelier, Klamottenladen oder Apple-Shop: der Laden brummt. Wahnsinn. Der Ueberhammer war dann nach der Besichtigung der grandiosen “Petronas Twin Towers” aber das “Times Square”-Hochhaus. Neben einem IMAX-Kino, unzaehligen Geschaeften und Restaurants beherbergt das Gebaeude auch einen kompletten Kinder-Freizeit-Park inklusive Achterbahn! So was hab ich noch nicht gesehen!
Erwahnenswert ist ausserdem noch die Essensvielfalt in der Stadt; so war es kein Problem, den kleinen Laden mit dem feinen Namen “Sausage Express” (Wurstexpress) zu finden, der nicht nur den Spruch “Gross Lange Saftig” auf den Mitarbeiter-T-Shirts zu bieten hatte, sondern auch eine lecker Krakauer mit Erbsen und Wurzeln und lecker Sauerkraut. Truly Asia. Abends ging es noch ins “Hard Rock Cafe Kuala Lumpur”, wo es neben suendhaft teurem Bier auch nette Live-Mucke gab. Alles in allem eine krasse Stadt, die mich ziemlich beeindruckt hat, aber mit dem laendlichen und irgendwie urspruenglicherem Asien in den letzten drei Monaten meiner Meinung nach nicht viel zu tun hat. Das Shoppen hat trotzdem Spass gemacht.
13. June 2005 um 00:51
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Hi ihr beiden hübschen
Hoffe weiterhin auf euer leibliches Wohl und auf einen guten geistiegen Zustand bei euch
.
Tja was soll man sagen die Vorbereitungen fürs ZELA laufen auf Hochturen.
Gestern wurde bei Leib und Seele eine neue Sportart das sog. “CVJM-Hockey” ausprobier, was großen Zuspruch unter den Spielern erfahren hat. Nundenn macht weiter so udn schreibt ordentlcih Berichte.
Euer Puddel
14. June 2005 um 02:24
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Schönen guten Abend ihr zwei!
Aber echt!
Also jeden Falls bei mir ist jetzt abend… Lassen wir das!
Sehr interessante Sachen macht ihr da ja so in Asien! An so eine supi Unterkunftssuche würd ich mich ja glaub ich nicht gewöhnen! Und bei den ganzen Viechern da drin, würd ich`s echt nicht aushalten! Schlimm!
Heut war bei uns Abiumzug! War sehr lustig und es ist Unterricht ausgefallen!
Hat aber bestimmt lange gedauert bis sie das alles organiisert hatten. Das Motto war “Lords of the ring” und dann haben sie so schicke Filmchen dazu gedreht und geschnittten! Also an dieser Stelle Gratulation an alle Abiturienten (besonders an: Miri, Sandy, Lyn und den Eike) Dein kleiner Bruder hat auch wild mit der Wasserpistole rumgespritzt, JPT! Aber andere waren schlimmer!
Naja! Wünsche euch demnächst bessere Unterkünfte, damit ich euch nicht weiter bemitleide! Übrigens sehr schöne Fotos! Frag mich teilweise echt wie ihr die gemacht habt! Supi!
Bis denne!
Marenka
16. June 2005 um 00:10
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Jetzt lese ich grade eure Artikel und zeitgleich meine Mails und was sehe ich da??? Egal:
ICH FREU MICH SO, DASS IHR WIEDER DA SEID!! WILL EUCH SCHNELL WIEDER SEHEN!
KOMMT MORGEN NACH MS ZUR PARTY!!
UND BRINGT DEN PASTOR STORK MIT!!!
Juhu, Gruß WELLE
9. September 2008 um 13:04
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ich glaube, hier gibt es ein ganz klares spamproblem!!!